Messnetz und Ergebnisse

Ein nationales Messnetz überwacht die Luftqualität in Polen. Die Aufgaben werden vom Leiter für Umweltschutz, unterstützt durch das Generalinspektorat für Umweltschutz und den Inspektoren für Umweltschutz in den Verwaltungsbezirken ausgeführt. Im Jahr 2013 überwachten 809 selbsttätige Messstationen, 983 manuelle Messstationen und 1.137 Messstationen mit Passivsammlern die Luftqualität. Messstellen sind im städtischen Bereich, am Stadtrand und im ländlichen Gebiet an Verkehrsstandorten, Industriestandorten oder Hintergrundbereichen installiert. In Verwaltungsbezirken, in denen die Grenzwerte häufig überschritten werden, sind normalerweise mehr Messstationen installiert. Eine Übersichtskarte mit allen Messstationen ist im Internet zu finden. Die Daten werden in Jahresberichten an die EU Kommission übermittelt.

In jedem Gebiet in Polen wurde im letzten Jahr mindestens ein Luftqualitätsgrenzwert überschritten. Die Konzentrationen von Benzo(a)pyren waren in 91 Prozent der Gebiete zu hoch. Die höchste Belastung wurde in Łódzka  und in Małopolska registriert, wo der Grenzwert um den Faktor 14, beziehungsweise 16 überschritten wurde. Der Grenzwert für PM10 wurde in 78 Prozent der Gebiete und für PM2,5 in mehr als der Hälfte der Gebiet überschritten. Außerdem wurden in Lubuskie and Dolnośląskie die Grenzwerte von Arsen nicht eingehalten. Der NO2-Jahresgrenzwert wurde in vier Großstädten in Polen überschritten: Wroclaw, Krakow, Warsaw und im Ballungsraum Górny Śląsk. Fast im gesamten Gebiet der Bezirke Opolskie und Dolnośląskie warden die Ozongrenzwerte nicht eingehalten.


Ein Projekt von
Partner: Deutsche Umwelthilfe
Partner: Frank Bold
Finanziert durch
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